Ein Hund aus "Zweiter Hand" - Fluch oder Segen?

Die Entscheidung ist gefallen: Ein Hund soll bei ihnen einziehen. Nun stellt sich die Frage: woher soll das neue Familienmitglied kommen?

Lesen sie unsre folgenden Hinweise und Erfahrungsberichte bitte besonders aufmerksam, falls Ihre Überlegungen dahin gehen, gleich noch ein gutes Werk zu tun und einen Hund aufzunehmen, der bereits einen Besitzer vor Ihnen hatte oder gar auf der Straße geboren und nun über eine Tierschutzorganisation vermittelt werden soll.

 

Welpen

 

Welpen sollten frühestens mit der 8.Lebenswoche von der Mutterhündin und den Wurfgeschwistern getrennt werden. In den nun folgenden 4-6 Wochen  (man nennt sie die sensible Phase) ist der Welpe biologisch vor allem darauf vorbereitet, den Umgang mit seinen zukünftigen Sozialpartern (Menschen und andere Hunde)zu lernen. Ebenso möchte und sollte er vielfältige Umgebungsreize angstfrei erkunden. Idealerweise findet in dieser Zeit auch die Grunderziehung statt.

 

  • Welpen von seriösen Züchtern: Welpen, die bereits einmal an Welpenkäufer abgegeben wurden, welche den Hund aber nicht behalten können.
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  • Welpen, die von privaten Haltern einer Hündin an Käufer abgegeben wurden, die den Hund nun doch nicht behalten können.

  • Welpen, die im Tierheim geboren wurden (streng genommen: aus erster Hand)oder als Welpen ins Tierheim kamen, mit oder ohne Wurfgeschwister und Mutterhündin.

  • Welpen, die von einer frei lebenden Hündin, i.d.R. im Ausland, geboren wurden, und ihre ersten Lebenswochen oder Monate in dieser Umgebung verbracht haben und nun über eine Tierschutzorganisation vermittelt werden sollen.

     

 

Junghunde

 

Das Junghundealter beginnt mit der 12.-16. Lebenswoche und geht bis zum 12.-18. Lebensmonat. In diese Zeit fallen die Rudelordnungsphase und die Pubertät. Wir nennen sie auch die Flegelphase.

Auch bei bestens aufgezogenen, gut sozialisierten und an vielfältige Umgebungsreize gewöhnten Hunden ist diese Phase die schwierigste und anstrengendste Zeit für den Hundebesitzer.

Es ist sicher auch kein Zufall, dass auffallend viele Hunde im Alter von 9-16 Monaten abgegeben werden sollen. Viele Besitzer sind mit der plötzlichen Sturköpfigkeit und Widerspenstigkeit ihres ehemals so süßen und folgsamen Welpen schlicht überfordert. Als Abgabegründe werden dann gerne z.B. plötzlich auftretende Hundeallergien, Schwierigkeiten mit dem Vermieter oder unerwarteter Umzug in ein für Hunde ungeeignetes Heim genannt.

 

 

 

 

 

 

  • Junghunde von seriösen Züchtern: Hunde, die als Welpen von seriösen Züchtern an Welpenkäufer abgegeben wurden, welche den Hund aber nicht mehr behalten können und daher wie vereinbart an den Züchter zurückgeben. mehr...

  • Junghunde von privaten Haltern einer Hündin: Hunde, die als Welpen von privaten Haltern einer Hündin an Käufer abgegeben wurden, welche den Hund nun doch nicht behalten können. mehr...

  • Junghunde aus dem Tierheim:Hunde, die bereits als Welpen ins Tierheim kamen (mit oder ohne Mutterhündin und Wurfgeschwister) oder im Tierheim geboren wurden. mehr...

 

  • Importhunde vom Tierschutz: Hunde, die von einer frei lebenden Hündin i.d.R. im südlichen Ausland geboren wurden, und ihre ersten Lebenswochen oder Monate in dieser Umgebung verbracht haben und nun über eine Tierschutzorganisation vermittelt werden sollen. Aber auch Hunde aus ausländischen Tierheimen, die bereits einige Zeit in menschlicher Obhut gelebt haben und im Tierheim gelandet sind. mehr...

 

 

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